Statuten Kunstwerkstatt mal.punkt


Obfrau: Mag. Brigitte Naprudnik
Obfrau-Stellvertreterin: BA Vivian Nattrodt
Rechnungsprüferin: Mag. Hannah Vulcana Kriechbaum
Rechnungsprüferin: BA Gerlinde Radler
Kassieren: Mag. Brigitte Naprudnik
Schriftführerin: Mag. Hannah Vulcana Kriechbaum


Statuten Kunstwerkstatt mal.punkt



§ 1 Name, Sitz und Tätigkeitsbereich

1. Der Verein führt den Namen „Kunstwerkstatt mal.punkt".

2. Der Verein hat seinen Sitz in Salzburg und erstreckt seine Tätigkeit auf ganz Österreich, mit Schwerpunkt auf das Bundesland Salzburg

§ 2 Zweck

Der Verein ist nicht auf Gewinn ausgerichtet und verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des §§ 34 ff BAO:

Förderung von Kunst und Kultur, mit Schwerpunkt auf Bildender Kunst, Literatur, Sprachförderung
Bereitstellung von Infrastuktur für Kunst- und Kulturvermittlung
Vermittlung von Kunst und Kultur
Kunst- und Kulturvermittlung für sozial benachteiligte Gruppen
Beschäftigung bzw. Auseinandersetzung mit Kunst und Kultur
Vernetzung und Austausch von KünstlerInnen, KunststudentInnen und KunstpädagogInnen
Förderung von KünstlerInnen, KunstpädagogoInnen und KunststudentInnen
Bereicherung des Kulturellen Lebens
Förderung kultureller Betätigung
Förderung der Kommunikation

§ 3 Tätigkeiten und Mittel zur Verwirklichung des Vereinszwecks

1. Zur Verwirklichung des Vereinszwecks sind folgende ideelen Mittel vorgesehen:

Veranstaltungen von Workshops und Seminaren
Kunst- und Kulturvermittlung sozial benachteiligter Kinder
Bereitstellung von Infrastruktur
Veranstalten regelmäßiger „offener Ateliers" für Vollmitglieder, an denen gemeinschaftlich vor Ort gearbeitet werden kann und Austausch stattfindet.
Veranstaltungen von Präsentationen und kleinen Ausstellungen

Der Verein ist berechtigt, sich weisungsgebundener ErfüllungsgehilfInnen und entgeltlicher Leistungen anderer zu bedienen, sowie im Sinne des § 40a Z 1 BAO Mittel weiterzugeben, sofern auf diese Weise der Vereinszweck besser erreicht werden kann. Der Verein kann auch für andere als Erfülllungsgehilfe tätig werden, sofern dadurch der Vereinszweck besser erreicht werden kann.

2. Die erforderlichen Materiellen Mittel werden aufgebracht durch:

Mitgliedsbeiträge
Subventionen und Zuwendungen der öffentlichen Hand
Unterstützung durch Privatpersonen und Unternehmungen
Spenden
Erträge aus Veranstaltungen sowie sonstigen Tätigkeiten des Vereins

§ 4 Arten der Mitgliedschaft

1. Die Mitglieder des Vereins gliedern sich in Vollmitglieder, Unterstützende Mitglieder und FörderInnen. Sie zahlen einen geringen Mitgliedsbeitrag.

2. Vollmitglieder sind jene, die Künstlerinnen und/oder Kunstpädagogen sind und die sich aktiv am Vereinsleben beteiligen.

3. Teilmitglieder sind solche, die Künstlerinnen und/oder KunstpädagogInnen sind, sich jedoch nicht aktiv am Vereinsleben beteiligen, die Räumlichkeiten jedoch für eigene künstlerische Zwecke und Austausch nutzen wollen.

4. Fördermitglieder sind alle Personen, die nicht KünstlerInnen und/oder KunstpädagogInnen sind und den Verein vor allem durch finanzielle Mittel unterstützen wollen.

§ 5 Erwerb der Mitgliedschaft

1. Vollmitglieder und Teilmitglieder des Vereins können alle physischen und juristischen Personen werden, die KünstlerInnen, KunstpädagogInnen oder in einer anderen Form künstlerisch tätig sind und sich zu den Zielen des Vereins bekennen.

2. Fördermitglieder können alle physischen und juristischen Personen, Verbände und Vereinigungen werden, welche an der Vereinstätigkeit ineressiert sind und den Verein finanziell unterstützen.

3. Über die Aufnahme von Vollmitgliedern, Teilmitgliedern und Fördermitglieder entscheidet das Leitungsorgan. Die Aufnahme kann ohne Angabe von Gründen verweigert werden.

4. Die Mitgliedschaften werden erst mit Beschluss der nächsten Vollversammlung wirksam.

5. Bis zur Entstehung des Vereins erfolgt die vorläufige Aufnahme von Vollmitgliedern, Teilmitgliedern und Fördermitgliedern

durch die VereinsgründerInnen, im Fall eines bereits bestellten Leitungsorgans durch dieses. Diese Mitgliedschaft wird erst mit Entstehung des Vereins wirksam. Wird ein Leitungsorgan erst nach Entstehung des Vereins bestellt, erfolgt auch die definitive Aufnahme ordentlicher und außerordentlicher Mitglieder bis dahin durch die Gründer_innen des Vereins.

§ 6 Beendigung der Mitgliedschaft

1. Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod, bei juristischen Personen durch Verlust der Rechtspersönlichkeit, durch freiwilligen Austritt und durch Ausschluss.

2. Der freiwillige Austritt kann jederzeit erfolgen.

3. Das Leitungsorgan kann ein Mitglied ausschließen, wenn dieses trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung unter Setzung einer angemessenen Nachfrist länger als sechs Monate mit der Zahlung der Mitgliedsbeiträge im Rückstand ist. Die Verpflichtung zur Zahlung der fällig gewordenen Mitgliedsbeiträge bleibt hievon unberührt.

4. Der Ausschluss eines Mitgliedes aus dem Verein kann vom Leitungsorgan auch wegen grober Verletzung anderer Mitgliedspflichten und wegen vereinsschädigenden Verhaltens verfügt werden.

5. Gegen einen Ausschlussbeschluss steht dem betroffenen Mitglied die Möglichkeit der Berufung an das vereinsinterne Schiedsgericht gemäß § 15 offen. Vom Zeitpunkt des Ausschlussbeschlusses bis zur endgültigen vereinsinternen Entscheidung über die Berufung ruen die Rechte, nicht aber die Pflichten des Mitglieds.

§ 7 Rechte und Pflichten der Mitglieder

1. Die Mitglieder sind berechtigt, an allen Veranstaltungen des Vereines teilzunehmen und die Einrichtungen des Vereins zu beanspruchen. Das Stimmrecht in der Mitgliederversammlung sowie das aktive und passive Wahlrecht stehen nur Vollmitgliedern zu.

2. Die Mitglieder sind zumindest einmal im Jahr in der Vollversammlung vom Leitungsorgan über die Tätigkeit und finanzielle Gebarung des Vereins zu informieren.

3. Die Mitglieder sind vom Leitungsorgan über den geprüften Rechnungsabschluss (Rechnungslegung) zu informieren. Geschieht dies in der Vollversammlung sind die Rechnungsprüfer einzubinden.

4. Die Mitglieder sind verpflichtet, die Interessen des Vereins nach Kräften zu fördern und alles zu unterlassen, wodurch das Ansehen und der Zweck des Vereins Abbruch erleiden könnte. Sie haben die Vereinsstatuten und die Beschlüsse der Vereinsorgane zu beachten. Die Vollmitglieder, Teilmitglieder und Fördermitglieder sind zur pünktlichen Zahlung der Beitrittsgebühr und der Mitgliedsbeiträge in der von der Mitgliederversammlung beschlossenen Höhe verpflichtet.

§ 8 Vereinsorgane

Organe des Vereines sind

1. Mitgliederversammlung (siehe § 9 und § 10),

2. Leitungsorgan (siehe § 11 bis § 13),

3. Rechnungsprüfer_innen (siehe § 14) und

4. Schiedsgericht (siehe § 15).

§ 9 Die Mitgliederversammlung

1. Die ordentliche Mitgliederversammlung im Sinne des Vereinsgesetz 2002 findet jährlich statt.

2. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung findet

auf Beschluss des Leitungsorgans, der Vollmitgliederversammlung
schriftlichen begründeten Antrag von mindestens einem Zehntel der Mitglieder
auf Verlangen der RechnungsprüferInnen
auf Beschluss eines/einer gerichtlich bestellten Kuroators/Kuratorinbinnen

jeweils binnen vier Wochen statt.

3. Sowohl zu den ordentlichen wie auch zu den außerordentlichen Mitgliederversammlungen sind alle Mitglieder mindestens vier Wochen vor dem Termin schriftlich durch Brief, Fax oder E-Mail an die vom Mitglied zuletzt bekannt gegebene Adresse einzuladen. Die Anberaumung der Mitgliederversammlung hat unter Angabe von Ort, Zeit und der vorläufigen Tagesordnung zu erfolgen. Die Einberufung erfolgt durch das Leitungsorgan.

4. Anträge zur Mitgliederversammlung sind mindestens zwei Wochen vor dem Termin der Mitgliederversammlung beim Leitungsorgan schriftlich einzureichen.

5. Gültige Beschlüsse – ausgenommen solche über einen Antrag auf Einberufung einer außerordentlichen Vollversammlung – können nur zur Tagesordnung gefasst werden.

6. Bei der Mitgliederversammlung sind alle Mitglieder teilnahmeberechtigt. Stimmberechtigt sind nur die Vollmitglieder. Jedes stimmberechtigte Mitglied hat eine Stimme. Juristische Personen werden durch eine/einen Bevollmächtigte/Bevollmächtigten vertreten. Die Übertragung des Stimmrechtes auf ein anderes Mitglied im Wege einer schriftlichen Bevollmächtigung ist zulässig.

7. Die Mitgliederversammlung ist unabhängig von der Anzahl der erschienen stimmberechtigten Mitglieder beschlussfähig.

8. Die Wahlen und die Beschlussfassungen in der Mitgliederversammlung erfolgen in der Regel mit einfacher Stimmenmehrheit. Der Konsens wird jedoch bei allen Entscheidungen angestrebt.

9. Den Vorsitz in der Mitgliederversammlung führt die/der Obfrau/Obmann. Bei dessen Verhinderung dessen/deren StellvertreterIn. Wenn auch diese/dieser verhindert ist, führt das in Jahren älteste Vorstandsmitglied den Vorsitz.

10. Über jede Vollversammlung ist ein Protokoll zu erstellen, aus dem die wesentlichen Vorgänge, insbesondere Beschlüsse ersichtlich sind. Alle Mitglieder haben das Recht der Einsicht in alle Protokolle der Vollversammlungen.

§ 10 Aufgabenkreis der Mitgliederversammlung

Der Mitgliederversammlung sind folgende Aufgaben vorbehalten:

1. Entgegennahme und Genehmigung des Berichts über Tätigkeiten und Finanzgebarung.

2. Beschlussfassung über den Voranschlag,

3. Wahl, Bestellung und Enthebung der Mitglieder des Leitungsorgans und der Rechnungsprüfer_innen; Genehmigung von Rechtsgeschäften zwischen Mitgliedern des Leitungsorgans oder Rechnungsprüfer_innen mit dem Verein mit einfacher Mehrheit,

4. Entlastung des Leitungsorgans,

5. Festsetzung der Höhe der Beitrittsgebühr und der Mitgliedsbeiträge für ordentliche und für außerordentliche Mitglieder,

6. Beschlussfassung über Statutenänderungen und die freiwillige Auflösung des Vereines mit 2/3 Mehrheit,

7. Beratung und Beschlussfassung über sonstige auf der Tagesordnung stehende Angelegenheiten.

§ 11 Leitungsorgan

1. Das Leitungsorgan besteht aus mindestens drei Mitgliedern, Obfrau, Obfrau-StellvertreterIn und KassierIn, wobei eine Funktion von einem Mitglied mehrfach besetzt sein kann, sodass das Leitungsorgan auch aus lediglich zwei natürlichen Personen bestehen kann.

2. Das Leitungsorgan wird von der Mitgliederversammlung gewählt.

3. Das Leitungsorgan hat bei Ausscheiden eines gewählten Mitgliedes das Recht, an seine Stelle ein anderes wählbares Mitglied zu kooptieren, wozu die nachträgliche Genehmigung in der nächstfolgenden Mitgliederversammlung einzuholen ist. Fällt das Leitungsorgan ohne Selbstergänzung durch Kooptierung überhaupt oder auf unvorhersehbar lange Zeit aus, ist jede/jeder RechnungsprüferIn verpflichtet, unverzüglich eine außerordentliche Mitgliederversammlung zum Zweck der Neuwahl des Leitungsorgans einzuberufen. Sollten auch die RechnungsprüferInnen handlungsunfähig oder nicht vorhanden sein, hat jedes Vollmitglied, das die Notsituation erkennt, unverzüglich die Bestellung einer/eines Kuratorin/Kurators beim zuständigen Gericht zu beantragen, die/der umgehend eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen hat.

4. Die Funktionsdauer des Leitungsorgans ist zeitlich auf ein Jahr begrenzt, Wiederwahl ist möglich.

5. Das Leitungsorgan kann von jedem Mitglied des Leitungsorgans einberufen werden.

6. Das Leitungsorgan ist beschlussfähig, wenn alle seine Mitglieder eingeladen wurden und mindestens die Hälfte von ihnen anwesend ist. Besteht das Leitungsorgan nur aus zwei Personen, ist es beschlussfähig, wenn beide Mitglieder anwesend sind.

7. Das Leitungsorgan fasst seine Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit, bei Stimmengleichheit gibt die Stimme der/des Vorsitzenden den Ausschlag. Besteht das Leitungsorgan nur aus zwei Personen oder nehmen nur zwei Mitglieder des Leitungsorgans an der Sitzung des Leitungsorgans teil, so fasst es seine Beschlüsse einstimmig.

8. Den Vorsitz führt die Obfrau/der Obmann.

9. Außer durch den Tod und Ablauf der Funktionsperiode erlischt die Funktion eines Mitglieds des Leitungsorgans durch Enthebung (siehe § 11 Abs. 9) und Rücktritt (siehe § 11 Abs. 10).

10. Die Mitgliederversammlung kann jederzeit das gesamte Leitungsorgan oder einzelne seiner Mitglieder entheben. Die Enthebung tritt mit Bestellung des neuen Leitungsorgans bzw. des neuen Mitglieds des Leitungsorgans in Kraft.

11. Die Mitglieder des Leitungsorgans können jederzeit schriftlich ihren Rücktritt erklären. Die Rücktrittserklärung ist an das Leitungsorgan, im Falle des Rücktrittes des gesamten Leitungsorgans an die Mitgliederversammlung zu richten.

§ 12 Aufgaben des Leitungsorgans

Dem Leitungsorgan obliegt die Leitung und die Führung der laufenden Geschäfte des Vereines. Ihm kommen alle Aufgaben zu, die nicht durch die Statuten einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. In seinen Wirkungsbereich fallen insbesondere folgende Angelegenheiten:

1. Erstellung des Jahresvoranschlages sowie Abfassung des Berichts über Tätigkeiten und Finanzgebarung im Sinne des Vereinsgesetzes 2002,

2. Einberufung und Vorbereitung der ordentlichen und der außerordentlichen Mitgliederversammlung,

3. Verwaltung des Vereinsvermögens,

4. Aufnahme und Ausschluss von Vereinsmitgliedern,

5. Aufnahme und Kündigung von Angestellten des Vereines.

6. Das Leitungsorgan kann eine Person mit der Führung der laufenden Geschäfte betrauen, diese ist von in § 13 Abs. 1 genannten Personen mit den notwendigen Vollmachten auszustatten.

§ 13 Vertretung des Vereins nach außen

1. Nur die Obfrau ist berechtigt, den Verein nach außen zu vertreten und mit ihrer Unterschrift für Rechtsgeschäfte zu zeichnen.

2. Rechtsgeschäfte zwischen Mitgliedern des Leitungsorgans und dem Verein (Insichgeschäfte) bedürfen zu ihrer Gültigkeit außerdem der Genehmigung eines daran nicht beteiligten Mitglieds des Leitungsorgans. Wenn das Geschäft für alle Mitglieder des Leitungsorgans ein Insichgeschäft darstellt, ist die Zustimmung der Mitgliederversammlung erforderlich.

3. Rechtsgeschäftliche Bevollmächtigungen, den Verein nach außen zu vertreten bzw. für ihn zu zeichnen, können von den in § 13 Abs. 1 genannten Personen erteilt werden.

4. Bei Gefahr im Verzug ist das Leitungsorgan berechtigt, auch in Angelegenheiten, die in den Wirkungsbereich der Mitgliederversammlung fallen, unter eigener Verantwortung selbstständig Anordnungen zu treffen; diese bedürfen jedoch der nachträglichen Genehmigung durch die Mitgliederversammlung.

§ 14 Die Rechnungsprüfung

1. Zwei RechnungsprüferInnen werden von der Mitgliederversammlung jährlich gewählt. Wiederwahl ist möglich.

2. Den RechnungsprüferInnen obliegt die laufende Geschäftskontrolle und die Überprüfung des Rechnungsabschlusses auf die Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung und die statutengemäße Verwendung der Mittel. Sie haben der Mitgliederversammlung über das Ergebnis der Überprüfung zu berichten.

3. Im Übrigen gelten für die RechnungsprüferInnen die Bestimmungen über die Bestellung, die Abwahl und den Rücktritt der Mitglieder des Leitungsorgans sinngemäß (§ 11 Abs. 3, 8, 9 und 10).

§ 15 Das Schiedsgericht (Versöhnungsteam)

1. Zur Schlichtung von allen aus dem Vereinsverhältnis entstehenden Streitigkeiten ist das vereinsinterne Schiedsgericht berufen.

2. Das Schiedsgericht setzt sich aus drei unbefangenen ordentlichen Vereinsmitgliedern zusammen. Es wird derart gebildet, dass jeder Streitteil dem Leitungsorgan binnen einer Woche ein unbefangenes Mitglied als Schiedsrichter_in schriftlich namhaft macht. Die beiden namhaft gemachten Schiedsrichter_innen wählen binnen weiterer 14 Tage ein drittes ordentliches Mitglied zur_m Vorsitzenden des Schiedsgerichtes. Bei Stimmengleichheit entscheidet unter den Vorgeschlagenen das Los. Sollten für die Schiedsrichter_innen und für die_den Vorsitzende_n des Schiedsgerichtes keine geeigneten Vereinsmitglieder zur Verfügung stehen, können auch Nichtmitglieder für diese Funktionen namhaft gemacht und gewählt werden.

3. Das Schiedsgericht fällt seine Entscheidung bei Anwesenheit aller seiner Mitglieder mit einfacher Stimmenmehrheit. Es entscheidet nach bestem Wissen und Gewissen. Seine Entscheidungen sind vereinsintern endgültig. Das Schiedsgericht ist kein Schiedsgericht nach den §§ 577 der ZPO (Zivilprozessordnung).

§ 16 Freiwillige Auflösung des Vereins

1. Die freiwillige Auflösung des Vereines kann von der Mitgliederversammlung mit Zweidrittelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen beschlossen werden.

2. Diese Mitgliederversammlung hat auch – sofern Vereinsvermögen vorhanden ist – über die Abwicklung zu beschließen. Insbesondere hat sie eine/einen AbwicklerIn zu berufen und Beschluss darüber zu fassen, wem diese/dieser das nach Abdeckung der Passiva verbleibende Vereinsvermögen zu übertragen hat.

3. Das letzte Leitungsorgan hat die freiwillige Auflösung binnen vier Wochen nach Beschlussfassung der zuständigen Vereinsbehörde schriftlich anzuzeigen.

§ 17 Verwendung des Vereinsvermögens bei Ausscheiden von Mitgliedern, Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall des begünstigten Zwecks.

Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall des bisherigen begünstigten Vereinszwecks ist das nach Abdeckung der Passiva verbleibende Vereinsvermögen, für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke im Sinne der §§ 34 ff Bundesabgabenordnung (BAO) zu verwenden. Soweit möglich und erlaubt, soll es dabei Institutionen zufallen, die gleiche oder ähnliche Zwecke wie dieser Verein verfolgen.



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